Globetrotter Stiftung

Stiftung Globetrotter

Verleihung des Hanse-Umweltpreis mit NABU Hamburg

Stadtteilschule Horn, Lastenräder des ADFC e.V. und eine engagierte Familie wurden mit dem Hanse-Umweltpreis ausgezeichnet.

Längst hat sich die Stiftung Globetrotter einen Namen in puncto Natur- und Klimaschutz gemacht. Bereits zum 24. Mal zeichnete sie im vergangenen Jahr zusammen mit dem NABU Hamburg und der ehemaligen "Tagesschau"-Sprecherin Dagmar Berghoff Projekte im Natur- und Klimaschutz aus. Dabei zeigte sich die Jury besonders von einer klimafreundlichen Stadtteilschule überzeugt. "Das Niveau der Bewerbungen war wieder sehr hoch", stellt Schirmherrin Dagmar Berghoff fest. "Auffällig war, dass in diesem Jahr viele Projekte eingereicht wurden, die sich mit unserem Plastikkonsum und seinen Folgen beschäftigen. Dieses Thema wird für die Hamburgerinnen und Hamburger offensichtlich immer wichtiger."

Preisverleihung

Hanse-Umweltpreis
Der Hanse-Umweltpreis ist mit insgesamt 6.000 Euro dotiert und wird von der Stiftung Globetrotter jedes Jahr vergeben. Im Herbst 2008 gründete die Globetrotter Ausrüstung Denart & Lechhart GmbH die Stiftung Globetrotter als Treuhandstiftung unter dem Dach der Haspa Hamburg Stiftung. Seit dem widmet sie sich vornehmlich dem Naturschutz, der Völkerverständigung und der Armutsbekämpfung.

Stadtteilschule Horn
Mit dem ersten Platz (3.000 Euro) wurde die Stadtteilschule Horn geehrt. Die Schule überzeugte die Jury mit einem ausgefeilten Klimaschutzplan, der einerseits für das Thema sensibilisiert und andererseits aktiv den Kohlenstoffdioxid-Verbrauch der Schule senkt. Dafür hat sie als erste Hamburger Schule ein Pfandbechersystem eingeführt, darüber hinaus setzen Lehrer und Schüler auf recyceltes Büromaterial und bessere Mülltrennung. Für eine saubere Luft sorgen Obstbäume auf dem Schulgelände.

Allgemeiner Deutscher Fahrrad Club e.V. (ADFC)
Ein Lastenfahrrad namens "Klara", das Einkäufe, Umzüge sowie Ausflüge meistert – und das kostenlos für alle Hamburger: Mit dieser Idee gewann der ADFC Verein den zweiten Platz (2.000 Euro). Der Verein will so veranschaulichen, dass das Fahrrad in Städten das effizienteste und umweltfreundlichste Transport- und Verkehrsmittel ist.

Familie Heinrichowski
Das dritte Siegerprojekt (1.000 Euro), die Initiative der Familie Heinrichowski, setzt den Schwerpunkt auf eine grüne Oase in Hamburg. Dafür hat sie ihr 450 qm großes Grundstück mit altem Haus, einer ehemaligen Autowerkstatt, Garage und Innenhof schrittweise umgebaut – mit naturnahen Grünflächen, Gründächern, bepflanztem Innenhof und guten Lebensbedingungen für Vögel und Insekten.

Bewerbung
Insgesamt 24 Projekte wurden 2018 für den Wettbewerb eingereicht. Der Hanse-Umweltpreis wird jährlich vergeben und richtet sich an private oder ehrenamtliche Initiativen und Projekte von Einzelpersonen, Gruppen, Schulklassen und Vereinen. Interessierte können sich hier bewerben.