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Stiftung Bergedorf

Interview mit Stefan Maiwald.

Gründer Stefan Maiwald im Gespräch über sein Engagement für Bergedorf.

Die Stiftung für Bergedorf fördert Einrichtungen und Projekte, die im Bezirk Bergedorf liegen. Im Oktober 2011 gründete Stefan Maiwald die Stiftung, deren Tätigkeit langfristig angelegt ist.

Die Stiftung für Bergedorf, die auch eine eigene Website betreibt, will dauerhaft dem Gemeinwohl dienen, die Lebensbedingungen, Freizeitbeschäftigungen und das Zusammenleben der Bewohnerinnen und Bewohner im heutigen hamburgischen Stadtteil Bergedorf fördern und unterstützen. Sie fördert Projekte und Einrichtungen aus den unterschiedlichsten Bereichen, wie zum Beispiel Kunst und Kultur, Erziehung und Bildung, Jugend- und Altenhilfe sowie Mildtätigkeit.

Bereits zweimal hat Stefan Maiwald mit seiner Stiftung den Förderpreis " KREATIV[E] STÄRKEN FÜR BERGEDORFER KÜNSTLER UND KREATIVE" vergeben.

Wir sprachen mit Stefan Maiwald über seine Stiftung.

Interview mit Stefan Maiwald

Herr Maiwald, was bewog Sie zu der Gründung der Stiftung für Bergedorf?

Maiwald: Ich hatte schon seit längerer Zeit den Gedanken, etwas Sinnvolles und Gutes für meine Heimatregion Bergedorf zu tun. Eines Tages hielt ich eine Informationsschrift der Haspa Hamburg Stiftung in den Händen – und da stand der Entschluss endgültig fest. Relativ schnell hatten meine Frau und ich dann einen Termin bei den Experten der Haspa Hamburg Stiftung. Uns war klar, dass wir uns für Bergedorf engagieren wollen. Bereits meine Großeltern waren schon in Bergedorf verwurzelt, ebenso meine Eltern.

Wie empfanden Sie den gesamten Gründungsprozess?

Maiwald: Spannend! Ich war ja erst 35 Jahre alt und entsprach nicht dem typischen Bild, das man vielleicht von Stiftern hat – die sind in der Regel ja deutlich älter. Aber als erfolgreicher Anlageberater stand für mich im Vordergrund einen Teil des Glücks, was mir zuteil wurde, abzugeben und anderen zu helfen. Die Gründung dauerte nur kurze Zeit, die gesamte rechtliche und administrative Seite wurde erfolgreich von der Haspa Hamburg Stiftung übernommen. Das ist auch aktuell so.

Welche Schwerpunkte setzen Sie in Ihrer Stiftungsarbeit?

Maiwald: Thematisch sind wir nicht festgelegt. Wir suchen die Projekte, die wir gerne fördern würden, versuchen unsere Fördermittel möglichst breit zu streuen, und schauen uns alles ganz genau an. Wenn etwa der Kanuverein dringend neue Boote braucht, Kinder aus wirtschaftlich benachteiligten Verhältnissen einen Zuschuss für ein Sommerlager benötigen oder schulische Theater-AG’s um Unterstützung bitten, helfen wir mit kleineren oder größeren Beträgen. Die Suche nach unterstützungswürdigen Projekten im Raum Bergedorf macht einige Arbeit, die wir jedoch gern leisten und uns dafür die Zeit frei schaufeln. Den gesamten administrativen Aufwand des Stiftungsmanagements übernimmt ja die Haspa Hamburg Stiftung für uns.