Stiftungsportrait

Die Entstehungsgeschichte der Haspa Hamburg Stiftung
Es sind Menschen, die gesellschaftliche Entwicklungen prägen – durch ihre Haltung, ihr Engagement, ihre Ideen.
Ein Mann, der in diesem Sinne in Hamburg besonders segensreich wirkte, war der 1767 geborene Dr. Amandus Augustus Abendroth.
Er stammte aus bürgerlichen Verhältnissen, studierte Jura, heiratete die Bankierstochter Magdalena von Reck und wurde schon im Alter von 33 Jahren in den Senat berufen. Heute würde man sagen: Er gehörte zum Establishment.
Doch Zeit seines Lebens beschäftigte sich Abendroth auch mit den Schattenseiten der Gesellschaft.
Er war Armenvorsteher der Stadt Hamburg und entwickelte Visionen, wie die in breiten Bevölkerungsschichten vorherrschende Not gelindert werden könnte. Bei vielen Menschen bleibt es bei Visionen. Abendroth setzte sie am 16. Juni 1827 in die Tat um, indem er gemeinsam mit Gleichgesinnten den weniger betuchten Mitbürgern die Möglichkeit bot, ihre Notgroschen verzinslich anzulegen und damit erstmals eine systematische, individuelle Vorsorge zu begründen.
Es war die Geburtsstunde der „Hamburger Sparkasse“, die sich auch heute noch den Werten ihres Gründers verpflichtet fühlt und aus diesem Grunde im Jahre 2005 die Haspa Hamburg Stiftung aus der Taufe hob. Abendroths Wirken steht im besten Sinne für das eines Stifters:
Sein von Idealismus geprägter Einsatz für die Gesellschaft wirkte nicht nur zu seinen Lebzeiten, sondern tut es noch heute.




